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Einstelldatum: 20.01.2007

Ärzte veränderten mein Leben

Ein Fall aus der Schweiz



Mit 35 Jahren litt ich erstmals unter Zwischenblutungen und konsultierte meine Gynäkologin. Diese vermittelte mir die erstaunliche Mitteilung, das seien Tränen meiner Gebärmutter weil ich kinderlos geblieben sei. In Anbetracht dieses ärztlichen Unsinns wechselte ich zu einem anderen Gynäkologen. Die Zwischenblutungen verschwanden von selbst aber andere für eine bestimmte Art von Schilddrüsenerkrankung häuften sich. Wegen Schlafstörungen geriet ich in eine Erschöpfung weswegen ich eine damals begonnene Ausbildung unterbrach.

Da meine Beschwerden von ärztlicher Seite als "psychisch" angesehen wurden, glaubte ich das und fand sogar Gründe dafür, was mir heute fast absurd erscheint.

Nur hatte ich keine Kenntnis über diese Erkrankung, hingegen Hausarzt oder Gynäkologe hätten meine Symptome erkennen müssen. Mir wurden dann mit knapp vierzig Jahren wegen sogenannter Wechseljahrbeschwerden Hormone verschrieben. Ich nahm innerhalb von wenigen Wochen 8 kg Gewicht zu und litt unter Atembeschwerden sowie weiteren Beschwerden, weswegen ich die Gynäkologin nochmals aufsuchte und ihr darlegte, dass ich wohl nicht die richtigen Medikamente verordnet bekäme. Sie riss die Schublade mit den Hormonpräparaten auf und meinte, dann soll ich ihr doch sagen, was ich nehmen wolle, wenn ich es besser wisse.

Ich wechselte zu einer anderen Gynäkologin, die mir wiederum ein Hormonpräparat für Wechseljahrbeschwerden verordnete und auf meine Interventionen meinte, ich müsse eben weniger und weniger fett essen. Das sei eine Frage der Disziplin. Diesen, damals neu auf dem Markt gekommenen Präparate seien meine Probleme sicher nicht zuzuschreiben.

Ich resignierte irgendwie und nahm das Präparat ein.

Meinen zuweilen krankhaft niedrigen Blutdruck empfand die Hausärztin als nicht schlimm, obwohl sie einmal bemerkte, dass ich mit solchen Werten schon fast tot sei. Es sei aber ein niederer Blutdruck weswegen kein Behandlungsbedarf sei, ich solle mehr Salz essen (oberer Wert unter 100 mit einer Differenz zum unteren Wert von weniger als 10).

Mir war übel und schwindlig, was später mein Vorgesetzter als Einfluss von Psychopharmaka interpretierte. Da die Symptome anhielten, vor allem die schweren Schlafstörungen anhielten insistierte ich beim Arzt. In der Folge geriet ich auf die "Psychoschiene". Da ich zunehmend Probleme bekam, weil ich ständig am Rande einer Erschöpfung balancierte, bat ich um einen Erholungsurlaub. Die Ärztin meinte, ich müsse als Arbeitnehmerin wirtschaftlich bleiben. Ich wandte mich an einen uns bekannten Pfarrer und bat ihn mich in meinem Anliegen gegenüber dem Arzt und zwischenzeitlich einer Psychiaterin zu unterstützen. Da ich merkte, dass vieles schief lief, verlangte ich Aushändigung meiner Krankengeschichte und stellte fest, dass dieser Pfarrer unterstützte, dass ich nicht zur Erholung zu gehen brauche, da ich Eheprobleme hätte -die ich zwischenzeitlich natürlich hatte. Am Arbeitsplatz, einer kirchlichen Institution, wurde ich von meinem Vorgesetzten (Pastor) gemobbt. Er stellte zuhanden eines Geschäftsprotokoll fest, dass ich unter Psychopharmaka stehe, Eheprobleme hätte (die er aus Klatsch und Tratsch bezog, die es in der von ihm geschilderten Form gar nicht gab) und dass er keine Sekretärin wolle, die sich unter Anstrengung zum Arbeitsplatz schleppe, er bitte um eine Lösung dieses Problems, womit er meine Kündigung meinte. Ich brach dann schließlich wirklich zusammen, verlor nach über 10 Jahren Anstellung meine Stelle und meine Ehe wurde geschieden.

Alles, was ich mir in meinem Leben aufgebaut hatte, ging langsam aber sicher in die Brüche.

Meine wiederholten Interventionen bei der Hausärztin und bei der Gynäkologin bewirkten nur, dass die beiden sich darin bestätigt sahen, dass ich ein Fall für die Psychiatrie sei. Trotz schließlich meines Rentnerinnendaseins balancierte ich ständig am Rande der Erschöpfung, konnte kaum einschlafen und wenn dies mit Hilfe eines Einschlafmittels gelang, erwachte ich kaum mehr. Ich hatte über ca. 10 Jahre Halsschmerzen und da nach wie vor keine vernünftige Abklärung vorgenommen wurde, nahm man mich wegen der fehlenden Befunde immer weniger ernst. Ich wurde richtig aufgedunsen, meine Beine waren manchmal so geschwollen, dass ich kaum mehr gehen konnte, hatte Mühe mich zu konzentrieren. Mehrmals rettete ich mich unterwegs in öffentliche Toiletten weil plötzlich kalter Schweiß und Schwindel und Ohnmachtsanfälle auftraten und ich an plötzlich auftretendem Durchfall und an Erbrechen litt. Zuweilen glaubten Fremde, ich sei so "ein Drögeler". Haare, Finger und Zehennägel fielen mir aus resp. sahen aus wie kleine Federn. Der Coiffeur meinte, ich solle doch einmal meine Nierenwerte untersuchen lassen. Als ich damit bei der Ärztin vorsprach war sie wohl eher beleidigt, weil ein Coiffeur etwas besser zu wissen schien als sie. Die Gynäkologin verweigerte mir noch Termine zu geben außer zur Ausstellung des alljährlichen Dauerrezeptes für diese Hormone. Eine Blutanalyse wurde nie gemacht.

Nach Jahren wurde schließlich wegen meiner andauernden Hals- und Atemwegsbeschwerden von einer anderen Allgemeinpraktikerin meine Schilddrüsenwerte untersucht. Und siehe da, ich litt vermeintlich an einer Hashimoto-Entzündung. Leider verlor diese Ärztin jedes Mal die Laborblätter, einmal hatte sie gar die Krankengeschichte einer anderen Patientin vor sich. Auf meine Frage, weshalb sie diese Untersuchung nicht früher und ohne meine nachhaltige Intervention gemacht habe, meinte sie, sie habe gedacht, ich hätte sowieso etwas "Psychisches". Ihr Verhalten war dann leider so, dass das Vertrauensverhältnis massiv gestört war und ich schließlich zu einer Endokrinologin ging. Diese stellte keine Schilddrüsenentzündung fest, sondern eine Unterfunktion. Ich wollte wissen, weshalb ich das habe, da in meiner ganzen Familie niemand an dieser Erkrankung leidet.

Nachdem ich mir in einer Konsiliarsprechstunde eine Zweitmeinung einholte, weiß ich heute, dass ich vor über 20 Jahren erstmals an behandlungsbedürftigen Schilddrüsenentzündungen litt, die unbehandelt blieben, weswegen ich heute eine geschädigte Schilddrüse und ein zerstörtes Leben habe und zeitlebens auf Medikamente angewiesen sein werde.

Nach einem Beinbruch wurde ich vor einigen Jahren notfallmäßig in ein Spital eingeliefert. Da ich die Medikamente nicht bei mir trug, empfahl mir die diensthabende Ärztin dieses Hormonpräparat doch einfach abzusetzen. Und siehe da, ich konnte wieder freier atmen und fühlte mich besser. Dies teilte ich meinem neuerlich anderen Gynäkologen mit, der aufgrund der heutigen Erkenntnisse meinte, was ich mit 40 Jahren gehabt hätte seien vermutlich keine Wechseljahrbeschwerden gewesen sondern eine andere hormonelle Erkrankung. Unter seiner Aufsicht setzte ich zwischenzeitlich dieses Medikament ab und vermisse es nicht, im Gegenteil. Dieser Arzt meint auch, dass ich aufgrund der Anamnese vermutlich gar keine Kinder zeugen konnte......aber meine vormaligen Beschwerden wurden eben als "psychisch" und vorher als "Empfindlichkeit" interpretiert. Dieser Gynäkologe ist seit 20 Jahren der erste (ich zügelte damals in einen anderen Kanton) der erste, der überhaupt eine seriöse Anamnese erhoben hat. Ich bin durchaus in der Lage dies zu beurteilen, weil ich unter anderem Ausbildung im Gesundheitswesen habe. Vermutlich werde ich nie mehr wirtschaftlich sein. Im Verlaufe der Zeit kursierten solcher Art Gerüchte über mich, wie ich hätte schon immer psychische und soziale Probleme gehabt, ich sei ständig vollgestopft mit Psychopharmaka, dass ich fast an den Rand des Wahnsinns geriet.

Ich wünschte mir, eines Tages einfach nicht mehr aufzuwachen.

Da Ich selber wusste, dass mein Problem ein psychisches war, weil ich einfach über Jahre kaum mehr schlafen konnte, suchte ich nach eventuellen bösen Streichen von entsprechenden Mitmenschen, ich ließ mir einen Auszug aus dem Strafregister zustellen, der lupenrein ist, ein gutes Leumundszeugnis habe ich ebenfalls, ich ließ mir über städtische Ombudsleute Arbeitsqualifikationsunterlagen aushändigen, da ich glaubte, dass von da irgendwelche Missverständnisse hätten entstanden sein können.

In jener Zeit stellte ich fest, dass der kirchliche Arbeitgeber, der immer bestritten hatte, dass er eine Personalakte über mich führte, da der Betrieb keine Personalabteilung hatte, doch eine solche geführt hatte. Dies drei Jahre nach Aufgabe meiner Arbeitsstelle. Mit anwaltlicher Hilfe konnte ich erreichen, dass ich Einblick darin erhielt und dabei eine hässliche Mobbinggeschichte aufdecken konnte. Ich war Opfer von Gerüchten und übler Nachrede.

Ich stehe heute mit 58 Jahren vor den Trümmern meiner Existenz.

Mein Beziehungsnetz ist zerstört, ich bin isoliert..... und dies wegen solch respektlosem inkompetenten Verhalten von Hausärztinnen und Gynäkologinnen sowie einem klatschsüchtigen mir vorgesetzten Pfarrer.

Über 15 Jahre wurde mir ein falsches Medikament verordnet. Nach der wirklichen Ursache meiner Beschwerden wurde bis vor wenigen Jahren nie gesucht.



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